Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach e.V.

Pometsau 2 • 94209 Regen • Tel.: 09921/2236
email: info@tierheim-regen.de
Sparkasse Regen-Viechtach:
IBAN: DE02 7415 1450 0000 003137 • BIC: BYLADEM1REG

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin
einen Hausmeister für eine 3-Tage-Woche



Das Tierheim Regen ist auf der Suche nach einem Hausmeister für 3 Tage die Woche.

Zur Ihren Aufgaben gehören:

 - Die Pflege und Instandhaltung der Außenanlagen und Hundefreiläufe
 - Rasen mähen und Rasenpflege
 - Müll entsorgen
 - Botenfahrten um Futter, Spenden oder Tiere abzuholen
 - Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten im und um das Tierheim
 - Kleinere Reparaturen
 - Bau bzw. Erweiterung von Tierunterkünften wie Kleintieren usw.
 - Mithilfe beim Vor-und Nachbereiten von Veranstaltungen

Wir suchen eine Fachkraft mit:

 - Idealerweise abgeschlossener Ausbildung in einem handwerklichen Beruf
 - Selbständige Arbeitsweise
 - Freundlichen und sicherem Auftreten
 - Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit
 - Liebevollem und artgerechtem Umgang mit unseren Tieren
 - Führerschein der Klasse 3 bzw. Klasse B

Wir bieten Ihnen:

 - Eine vielseitige und interessante Aufgabe
 - Einen zukunftsicheren Arbeitsplatz
 - Ein nettes Team
 - Eine gute Einarbeitung durch den scheidenden Hausmeister

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an das

Tierheim Regen
Pometsau 2
94209 Regen

oder per Mail an info@tierheim-regen.de

Telefonisch sind wir an den Besuchstagen Dienstag, Samstag und Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr unter 09921-2236 zu erreichen.



Vorübergehend entfällt der Öffnungstag am Donnerstag.

Weiterhin geöffnet ist am Dienstag, Samstag und Sonntag

von 13 Uhr bis 16 Uhr.




Hilfe vom Staat fürs Tierheim?

MdL Max Gibis informiert sich beim Tierheim Regen

Regen. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich auf Einladung des Kreistierschutzvereins, dem Träger des Tierheimes in Regen, die Einrichtung in der Pometsau bei Regen einmal genauer angesehen und sich die Anliegen um Vereinsvorsitzende und Tierheimleiterin Gaby Wunner angehört. Seit einiger Zeit schon kämpft der Abgeordnete im Bayerischen Landtag für mehr finanzielle Unterstützung für die Tierheime seitens des Freistaates. Mit einer ersten Zusage über 2 Mio. Euro durch das bayerische Umweltministerium für Sanierungs- und Baumaßnahmen bei Tierheimen ist schon ein erster Erfolg gelungen.

Das Team um die Vorsitzende des Kreistierschutzvereins Gaby Wunner hat das Tierheim im Jahr 2013 von der alten Vorstandschaft übernommen und seitdem fast 300.000 € in die Einrichtung investiert, um wieder eine zeitgemäße Betreuung und Vermittlung von Fund- und Abgabetieren zu ermöglichen. „Wir haben die Quarantäne- und Aufnahmestation erneuert, die Ausläufe und die Zwinger neu gebaut und auch alle anderen Bereiche saniert, bei denen für eine einwandfreie Hygiene gesorgt werden muss“, so Gaby Wunner. Finanziert wurden die Baumaßnahmen über die Umlage durch die Kommunen von 0,75 Euro pro Einwohner, durch die Mitgliedseinnahmen des Kreistierschutzvereins, durch Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes und vor allem durch Spenden.

„Ohne Spenden könnten wir den Betrieb nicht stemmen“, so Rudolf Radlbeck. „Wir haben laufende Kosten im fünfstelligen Bereich im Monat für vier festangestellte Mitarbeiter, für Tierarztkosten und Futter. Nicht einmal dafür reicht die kommunale Umlage aus. Dazu kommen aber die notwendigen Investitions- und Baukosten.“ Obwohl der größte Sanierungsstau momentan abgearbeitet ist, stehen noch Sanierungsarbeiten in einer Größenordnung von mindestens 200.000 Euro aus. „Ohne mehr finanzielle Unterstützung durch die Kommunen oder durch den Freistaat können wir diese Investitionen nicht stemmen“, erklärt Gaby Wunner.

Der Bedarf für ein zeitgemäßes Tierheim in dieser Größenordnung ist allemal gegeben, erklärt die Tierheimleiterin. „Wir haben alleine im Jahr 2018 über 200 Katzen aufgenommen und deutlich über 100 Hunde. Jedes Tier muss zunächst in Quarantäne, um sicherzustellen, dass es nicht krank ist und andere Tiere anstecken könnte. Wenn es krank ist, fallen Kosten für Medikamente und Tierarzt an, ehe das Tier wieder weitervermittelt werden kann“, so Gaby Wunner“. Der Aufwand für jedes einzelne Fund-Tier ist dabei enorm. MdL Max Gibis zeigte sich überrascht von der Anzahl der abgegebenen Tiere. „Die Gründe dafür könnten unterschiedlicher kaum sein. Wichtig ist jedoch, dass wir eine große Anzahl wieder weiter vermitteln können“, erklärt Gaby Wunner. „Nur in der Weihnachtszeit vermitteln wir keine Tiere, weil die Gefahr hier sehr hoch ist, dass diese nach wenigen Wochen wieder bei uns landen würden.“

Obwohl mittlerweile eine Abgabegebühr erhoben wird, reichen die finanziellen Mittel des Tierheimes nicht aus, um das ganze Jahr über alle Abgabe- und Fundtiere aus dem Landkreis aufzunehmen, zu versorgen und zu vermitteln. „Unsere Hoffnung ist nun eine Unterstützung durch den Freistaat“, so Rudolf Radlbeck. MdL Max Gibis erklärte, dass die rechtliche Situation der Finanzierung der Tierheime insofern schwierig sei, weil es Aufgabe der Kommunen sei und nicht des Staates. „Insofern geschieht jede staatliche Unterstützung auf freiwilliger Basis“, so Gibis. „Aber mittlerweile haben wir es auch durch meinen Einsatz geschafft, zwei Mio. Euro für Sanierungs- und Baumaßnahmen, für laufende Betriebskosten und für projektbezogene Förderungen für die Jahre 2019 und 2020 bereitzustellen.“ Voraussetzung für ein finanzielles Engagement seitens des Freistaates ist aber immer auch ein angemessener finanzieller Beitrag der zuständigen Kommunen. MdL Max Gibis versprach außerdem, das Tierheim Regen über die Förderrichtlinien der neuen Förderung zu informieren und sich weiterhin für eine bessere finanzielle Ausstattung der Tierheime generell einzusetzen.



Informationsbesuch im Tierheim Regen: MdL Max Gibis (rechts) mit Gaby Wunner (mitte) und Rudolf Radlbeck (links) vom Kreistierschutzverein Regen.
Übernahme von Bild und Text nach Genehmigung durch P. Zens



Tierheim gefordert: Ein Fundtier pro Tag

Aus der Jahreshauptversammlung im November 2018

Der Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach hatte im Berggasthof Hinhart seine Jahreshauptversammlung. Dazu konnte die Vorsitzende Gaby Wunner rund 30 Mitglieder begrüßen. In ihrem Bericht gab Gaby Wunner einen Abriss über die baulichen Aktivitäten im Tierheim Pometsauer Mühle. Ein Großprojekt sei der Bau der Hundeausläufe gewesen. Das habe viel Organisationsarbeit gekostet. Alle Firmen hätten hier gute Arbeit geleistet, denn das Ergebnis sei ein Vorzeigeprojekt. Zusätzlich wurden der Vorplatz gepflastert, eine Dachsanierung erledigt und alte Öltanks entfernt.

Neben weiteren kleineren Arbeiten, die erledigt werden mussten, wurde durch Spenden die Renovierung der Tierküche möglich gemacht. Diese immensen Kosten konnten nur durch das Mehrwertmodell des Deutschen Tierschutzbundes und die vielen Spenden der heimischen Geschäftswelt und privaten Spendern geschultert werden, betonte Wunner. Sie verkündete die Namen der einzelnen Spender, zu denen unter anderen auch die Bau ausführenden Firmen gehörten.

Eine neue Einrichtung für die Personalküche wurde von Möbel Geiger aus Regen gespendet und eingebaut. Gaby Wunner bedankte sich dafür recht herzlich. Ihr Dank galt besonders Rudolf Radlbeck, der ihr im arbeitsreichen abgelaufenen Vereinsjahr eine große Stütze war, ebenso den weiteren Vorstandsmitgliedern und ihrem Team im Tierheim mit Melanie, Veronika und Hausmeister Robert Hantel, von dem sie tatkräftig unterstützt wird.

Wunners Dank galt auch den beiden Jugendgruppenbetreuerinnen Julia Stangl und Christina Fischer sowie Elisa Probst und Tierärztin Carola Wach, aber auch allen ehrenamtlichen Helfern und Gassigehern. Erfreulich sei auch, dass nun alle Landkreisgemeinden den geforderten Obolus für das Tierheim entrichteten. 2017 hatte man 171 Katzen, 108 Hunde und 42 Kleintiere, insgesamt also 321 Tiere, im Tierheim aufgenommen.

2018 waren es bis zur Jahreshauptversammlung 196 Katzen 110 Hunde und 53 Kleintiere, insgesamt 359 Tiere. Tendenz also steigend. Gaby Wunner wies darauf hin, dass jetzt besonders viele Babykatzen ins Tierheim gebracht würden, die einer aufwendigen Pflege bedürften. Insgesamt habe man derzeit 61 Tiere im Tierheim, was bestätigt, dass die Vermittlung erfolgreich läuft. „Das Team passt, alle helfen zusammen", stellte Gaby Wunner dankbar fest, denn der Tier-heimbetrieb habe sich inzwischen verdoppelt.

2. Vorsitzende Michael Rösl freute sich, dass am Tierheim viel Interesse bestehe, denn es werde stets gut besucht und man bekomme positive Rückmeldungen. Sie hatte ein großes Lob für die Vorstandsmit-glieder und dankte allen, die zum Wohl des Tierheimes und der Tiere arbeiten.

Schatzmeisterin Angelika Schiller gab den Kassenbericht. Die beiden Kassenprüferinnen Julia Stangl und Elisa Probst bestätigten hervorragende Kassenführung. Schriftführerin Judith Russmann berichtete, dass der Kreistierschutzverein derzeit 540 Mitglieder habe. Es wurde von Mitgliedern nachgefragt ob die Gemeinnützigkeit gesichert sei. Dazu meinte Schatzmeisterin Angelika Schiller, diese sei gegeben und werde alle drei Jahre geprüft. Außerdem wollte man wissen, ob die Gassigeher Versicherungsschutz hätten, was Gaby Wunner bestätigte.

Die Vorsitzende berichtete noch aus ihrer täglichen Arbeit, woraus die Mitglieder erkennen konnten, dass der Einsatz oft rund um die Uhr und an die Grenzen von Wunners Leistungsfähigkeit geht. Gaby Wunner meinte, Trost und auch An-sporn seien die positiven Rückmeldungen von Besitzern vermittelter Tiere. Insgesamt sei das Tierheim voll ausgelastet. Man habe Kapazitätsprobleme und könne auch aus illegalen Tiertransporten nur noch vereinzelt Tiere aufnehmen.

3. Vorsitzender Rudolf Radlbeck bezeichnete Gaby Wunner als „Seele des Tierheims" und dankte ihr für ihre immense und kontinuierliche Arbeit, die weit über die regelmäßige Arbeitszeit hinausgehe. Danach bedankte sich das langjährige Vereinsmitglied Hans Hagl im Namen aller Mitglieder für die Arbeit des Vorstands und des Tierheimteams und überreichte an das Damenquartett je einen Blumenstrauß.

Die Führungsriege des Tierschutzvereins mit (von links) dem 3. Vorsitzenden Rudolf Radlbeck, Vereinsmitglied Hans Hagl, Schriftführerin Judith Russmann, 1. Vorsitzender Gaby Wunner, Schatzmeisterin Angelika Schiller und 2. Vorsitzender Michaela Rösl. - Foto: Deiser

Übernahme von Bild und Text nach Genehmigung durch PNP Regen, Frau Deiser