Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach e.V.

Pometsau 2 • 94209 Regen • Tel.: 09921/2236
email: info@tierheim-regen.de
Sparkasse Regen-Viechtach:
IBAN: DE02 7415 1450 0000 003137 • BIC: BYLADEM1REG







Vorübergehend entfällt der Öffnungstag am Donnerstag.

Weiterhin geöffnet ist am Dienstag, Samstag und Sonntag

von 13 Uhr bis 16 Uhr.





Fleißige Hände im Tierheim - Gefahrenstelle für frei laufende Hunde wurde abgebaut - viele ehrenamtliche Helfer waren am Werk



Der Vorstand des hiesigen Tierschutzvereins hatte beschlossen den bestehenden Speicher über dem traditionellen früheren Vorrats- und Weinkeller abzubauen wegen der aktuellen Gefahrenstelle für die dort freilaufenden Hunde. Der Beschluss wurde nun in die Tat umgesetzt mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer und dem Verständnis der anliegenden Grundstücksbesitzer. So konnte mit dem Einverständnis der Familie Raster Tierfreund Robert Becher aus Zachenberg seinen Kippwagen auf das benachbarte Grundstück des Tierheims fahren. Dies erleichterte den Abbau der Dachziegel. Herr Becher sah seine unentgeltliche Hilfe als selbstverständliches Entgegenkommen an. Er sorgte auch für den Abtransport und die Entsorgung. Vorstandsmitglied Rudolf Radelbeck hatte ihn "angeworben" und in die Baustelle eingewiesen. Er bedankte sich sehr herzlich für die spontane, so notwendige Unterstützung.

Dann rückte am frühen Samstagmorgen Schreinermeister und 2. Bürgermeister der Gemeinde Geiersthal Richard Gruber mit 3 Helfern und seinem Fahrzeug mit Werkzeug an. Er übernahm das Kommando über die Abbrucharbeiten und 8 ehrenamtliche Helfer aus der Vorstand- und Mitgliedschaft unterstützten ihn bei den nicht leichten Arbeiten. Herr Gruber hatte anlässlich seines Besuches im Tierheim seine Mitarbeit angeboten. Uneigennützig stellte er nun seine Arbeitskraft und Arbeitszeit zur Verfügung. Besonders die 1. Vorsitzende Gaby Wunner war sichtlich erfreut und dankbar über diese außergewöhnliche, zeitintensive, kostenlose Arbeitsleistung.

Bis Mittag waren die fleißigen Kräfte so richtig am Werken, mit Brotzeit unterstützt vom weiblichen Arbeitsteam des Tierheims unter Leitung von Gaby Wunner. Auch Hausmeister Gotthardt Marchl langte kräftig zu. Besonders das Entnageln der gewaltigen Holzteile war anstrengend und schweißtreibend. So konnte an diesem Samstag schon ein Großteil der geplanten Arbeiten erledigt, die umfangreichen Holzteile und Dachziegel abtransportiert werden.

Am Montag-Nachmittag erledigte dann Herr Gruber mit einem Helfer und dem Vorstandsmitglied R. Radlbeck die Restarbeiten. Unterstützt wurden sie von der Familie Bender aus Zachenberg/Giggenried, die sich überraschenderweise mit ihren 3 Kindern zur Mitarbeit einfanden. Gaby Wunner dankte dann allen für ihre ideelle Hilfeleistungen.

Jetzt laufen die Überlegungen und Planungen, wie die nun freien Flächen zum Wohle und zur Sicherheit der Tiere und Bediensteten um den erhaltenswerten Keller gestaltet werden. Am Tage der Offenen Türe, beim Sommerfest am Sonntag dem 14. Juli, von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, kann auch der nun erweiterte Freiraum für die Tiere besichtigt werden.











Bundestagsabgeordneter Alois Rainer besucht das Tierheim Regen





Normalerweise gehört der Plenarsaal des Deutschen Bundestages oder das Wahlkreisbüro in Haibach zu seinen Arbeitsstätten. Doch der heimische Bundestagsabgeordnete Alois Rainer tauschte jetzt sein Büro gegen das Tierheim in Regen-Pometsau, um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen. "Ich bin begeistert von dem fachkundigen und vor allem liebevolle Umgang mit den Tieren", gab der CSU-Abgeordnete zu verstehen. Gaby Wunner, die Leiterin der Einrichtung, führte Rainer über das mittlerweile fast komplett renovierte Gelände und gab einen Einblick in die Tätigkeit mit den Tieren. "Die Arbeit ist so abwechslungsreich wie die vielen Tierarten selbst, die hier untergebracht sind", erklärte Wunner. Neben Hunden und Katzen sind Hamster, Vögel,Kaninchen und sogar Ratten im Tierheim zu Hause. Alleine im Jahr 2018 waren es über 360 Tiere, die aufgenommen und versorgt wurden. Wunner gab dem Abgeordneten mit auf den Weg, dass die Einrichtung ohne die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung nicht existieren könnte. Nicht einmal die laufenden Kosten für den Betrieb seien durch staatliche sowie kommunale Gelder gedeckt. Investitionen wie der Bau von Hundeausläufen seien daher nur dank vieler Spenden der heimischen Geschäftswelt sowie von Privatleuten möglich. Rainer, der selbst begeisterter Hundehalter ist, zeiget sich erfreut über die sehr guten Haltungsbedingungen der Vierbeiner und lobte das Engagement des Kreistierschutzvereins-Zwiesel-Regen-Viechtach e.V.





Tierheim gefordert: Ein Fundtier pro Tag

Aus der Jahreshauptversammlung im November 2018

Der Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach hatte im Berggasthof Hinhart seine Jahreshauptversammlung. Dazu konnte die Vorsitzende Gaby Wunner rund 30 Mitglieder begrüßen. In ihrem Bericht gab Gaby Wunner einen Abriss über die baulichen Aktivitäten im Tierheim Pometsauer Mühle. Ein Großprojekt sei der Bau der Hundeausläufe gewesen. Das habe viel Organisationsarbeit gekostet. Alle Firmen hätten hier gute Arbeit geleistet, denn das Ergebnis sei ein Vorzeigeprojekt. Zusätzlich wurden der Vorplatz gepflastert, eine Dachsanierung erledigt und alte Öltanks entfernt.

Neben weiteren kleineren Arbeiten, die erledigt werden mussten, wurde durch Spenden die Renovierung der Tierküche möglich gemacht. Diese immensen Kosten konnten nur durch das Mehrwertmodell des Deutschen Tierschutzbundes und die vielen Spenden der heimischen Geschäftswelt und privaten Spendern geschultert werden, betonte Wunner. Sie verkündete die Namen der einzelnen Spender, zu denen unter anderen auch die Bau ausführenden Firmen gehörten.

Eine neue Einrichtung für die Personalküche wurde von Möbel Geiger aus Regen gespendet und eingebaut. Gaby Wunner bedankte sich dafür recht herzlich. Ihr Dank galt besonders Rudolf Radlbeck, der ihr im arbeitsreichen abgelaufenen Vereinsjahr eine große Stütze war, ebenso den weiteren Vorstandsmitgliedern und ihrem Team im Tierheim mit Melanie, Veronika und Hausmeister Robert Hantel, von dem sie tatkräftig unterstützt wird.

Wunners Dank galt auch den beiden Jugendgruppenbetreuerinnen Julia Stangl und Christina Fischer sowie Elisa Probst und Tierärztin Carola Wach, aber auch allen ehrenamtlichen Helfern und Gassigehern. Erfreulich sei auch, dass nun alle Landkreisgemeinden den geforderten Obolus für das Tierheim entrichteten. 2017 hatte man 171 Katzen, 108 Hunde und 42 Kleintiere, insgesamt also 321 Tiere, im Tierheim aufgenommen.

2018 waren es bis zur Jahreshauptversammlung 196 Katzen 110 Hunde und 53 Kleintiere, insgesamt 359 Tiere. Tendenz also steigend. Gaby Wunner wies darauf hin, dass jetzt besonders viele Babykatzen ins Tierheim gebracht würden, die einer aufwendigen Pflege bedürften. Insgesamt habe man derzeit 61 Tiere im Tierheim, was bestätigt, dass die Vermittlung erfolgreich läuft. „Das Team passt, alle helfen zusammen", stellte Gaby Wunner dankbar fest, denn der Tier-heimbetrieb habe sich inzwischen verdoppelt.

2. Vorsitzende Michael Rösl freute sich, dass am Tierheim viel Interesse bestehe, denn es werde stets gut besucht und man bekomme positive Rückmeldungen. Sie hatte ein großes Lob für die Vorstandsmit-glieder und dankte allen, die zum Wohl des Tierheimes und der Tiere arbeiten.

Schatzmeisterin Angelika Schiller gab den Kassenbericht. Die beiden Kassenprüferinnen Julia Stangl und Elisa Probst bestätigten hervorragende Kassenführung. Schriftführerin Judith Russmann berichtete, dass der Kreistierschutzverein derzeit 540 Mitglieder habe. Es wurde von Mitgliedern nachgefragt ob die Gemeinnützigkeit gesichert sei. Dazu meinte Schatzmeisterin Angelika Schiller, diese sei gegeben und werde alle drei Jahre geprüft. Außerdem wollte man wissen, ob die Gassigeher Versicherungsschutz hätten, was Gaby Wunner bestätigte.

Die Vorsitzende berichtete noch aus ihrer täglichen Arbeit, woraus die Mitglieder erkennen konnten, dass der Einsatz oft rund um die Uhr und an die Grenzen von Wunners Leistungsfähigkeit geht. Gaby Wunner meinte, Trost und auch An-sporn seien die positiven Rückmeldungen von Besitzern vermittelter Tiere. Insgesamt sei das Tierheim voll ausgelastet. Man habe Kapazitätsprobleme und könne auch aus illegalen Tiertransporten nur noch vereinzelt Tiere aufnehmen.

3. Vorsitzender Rudolf Radlbeck bezeichnete Gaby Wunner als „Seele des Tierheims" und dankte ihr für ihre immense und kontinuierliche Arbeit, die weit über die regelmäßige Arbeitszeit hinausgehe. Danach bedankte sich das langjährige Vereinsmitglied Hans Hagl im Namen aller Mitglieder für die Arbeit des Vorstands und des Tierheimteams und überreichte an das Damenquartett je einen Blumenstrauß.

Die Führungsriege des Tierschutzvereins mit (von links) dem 3. Vorsitzenden Rudolf Radlbeck, Vereinsmitglied Hans Hagl, Schriftführerin Judith Russmann, 1. Vorsitzender Gaby Wunner, Schatzmeisterin Angelika Schiller und 2. Vorsitzender Michaela Rösl. - Foto: Deiser

Übernahme von Bild und Text nach Genehmigung durch PNP Regen, Frau Deiser